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Januar 2019

2019 - Wohin mit dem Geld?

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Aktuelle Gedanken von Heinz Schmitz

Nachdem ich viele – eigentlich unnütze – Prognosen gelesen habe, steht ziemlich eindeutig fest: Das Glas ist halb leer. Oder es ist schon fast ganz ausgetrunken. Die guten Jahre sind vorbei. Die Zinsen bleiben abgeschafft und kommen auch so schnell nicht wieder. Aktien sind und bleiben riskant. Der DAX verliert über 18 % in 2018. Aus dem Handelskonflikt zwischen China und den USA könnte ein Handelskrieg werden. Der BREXIT kommt, geregelt oder ungeregelt. (Oder erfolgt eine Kehrtwende und Besinnung kurz vor der Ziellinie?). Die Entwicklungen in Italien und Frankreich sorgen für Unruhe und Verunsicherung. Und was machen die Notenbaken in den USA und Europa?   

Das Glas ist halb leer, ganz klar.

Vor einem Jahr sah die Welt noch anders aus. Die Börsenprognosen für 2018 waren optimistischer als zu Beginn des Jahres 2017. Ich stellte schon in der ersten Ausgabe der Quintessenz 2018 die Frage, ob dieser Optimismus schon ein Warnsignal sein könnte. Ich sollte leider Recht behalten.

Ist die Skepsis für 2019 nun umgekehrt überzogen? Es wäre schön, wenn ich es wüsste. Natürlich weiß ich es nicht, genau so wenig wie alle „Propheten“ der Finanzmärkte.

Was lässt mich hoffen und stimmt mich vorsichtig optimistisch? Grundsätzlich halte ich nichts von Übertreibungen, positiv wie negativ. Den Weltuntergangspropheten wird viel zu viel Aufmerksamkeit geschenkt. Die ohne Zweifel vorhandenen Probleme sind nicht unlösbar. Vernunft wäre ein guter Ansatz, vielleicht werden die Akteure zur Vernunft gezwungen? Angst ist jedenfalls ein schlechter Ratgeber.

„Die Zinsen bleiben für immer extrem niedrig“
Diese Aussage hat soeben Dr. Bert Flossbach erneut getroffen. Der Vermögensverwalter aus Köln ist nicht nur mit seinen Fonds überaus erfolgreich, er bezieht auch gerne klar und deutlich Position und seine Argumente sind einfach einleuchtend. Im Euro-Raum würden deutlich höhere Zinsen insbesondere für die südeuropäischen Staaten (speziell Italien) den Todesstoß bedeuten.

Also – wohin mit dem Geld?
Zunächst die banale Antwort: Nicht alles auf eine Karte setzen, breit Mischen und Streuen. Konkret muss sich jeder Anleger/ Sparer/Investor folgende Frage stellen und damit einen Plan entwickeln:

Wann brauche ich planmäßig wie viel Geld? Hier ist zwischen einem kurz-, mittel- und langfristigen Zeithorizont zu unterscheiden. Wichtig ist es, immer über genügend liquide Mittel zu verfügen. „Liquidität so viel wie nötig, aber nicht so viel wie möglich“, dies sollte die Devise sein.

Tagesgeld und Festgeld
Diese Anlage ist und bleibt als Parkstation erste Wahl. Die Betonung liegt auf „Parkstation“. Mittel- und insbesondere langfristig ist die Parkgebühr (negative Realverzinsung) viel zu teuer.

Vermögensverwaltung
Hier beginnt das Risiko – hier beginnt die Chance. Wie viel Risiko können Sie tragen (wirtschaftlich) oder vertragen (psychologisch)? Wie viel Rendite brauchen Sie? Und wie viel Zeit haben Sie oder müssen Sie haben?

An Ihrer persönlichen Risikobereitschaft gemessen, können nun verschiedene "Mischungen" aus Aktien und Anleihen zusammengestellt werden. Dabei gibt es sowohl verschiedene Investmentansätze. Aktives Fondsmanagement? Investieren mit ETFs? Oder lieber auf wissenschaftliche Erkenntisse vertrauen? Welcher Ansatz passt zu Ihren Vorstellungen?

Rentenversicherungen
Eine Vermögensverwaltung im Rahmen einer Rentenversicherung kann eine sehr interessante Alternative sein. Hier ergeben sich insbesondere steuerliche Optimierungsmöglichkeiten.

Sachwerte versus Geldwerte
Sicher soll es sein. Aber im Ernstfall können sich die sicheren Versprechen auf Minizinsen und Rückzahlung des Darlehens (nichts anderes sind Zinsanlagen) bei Geldwerten als leere Versprechen entpuppen. Daher dürfen Sachwerte als Gegenpart zu den Geldwerten nicht fehlen, also Aktien, Private Equity, Rohstoffe, Immobilien und Infrastrukturanlagen.

Zu den flexiblen bzw. liquiden Sachwerten gehören Aktien bzw. Aktienfonds als Teil einer Vermögensverwaltung. Allerdings sind diese (nun muss ich mich einfach wiederholen) mehr oder weniger volatil, deshalb brauchen Sie mitunter gute Nerven und Ausdauer. Andere Sachwerte, wie Beteiligungen und Immobilien sind grundsätzlich eher unflexibel. Solche Anlagen können also nicht schnell veräußert werden, sie haben aber den Vorteil, dass sie weniger schwanken und gute Rendite-Aussichten haben. Zudem bieten sie eher einen Inflationsschutz, dies zeigt ein Blick in die Geschichte sehr deutlich.

Reiche setzen auf alternative Anlagen
„Wohlhabende Familien haben sich längst von Anleihen verabschiedet. Sie investieren in Beteiligungen und Immobilien. Demnach sieht ein Muster-Depot sehr vermögender Familien wie folgt aus:

Statistische Allkoation der Vermögen von Family Offices


Private Equity
Rendite entsteht da, wo echte Werte geschaffen werden. Das passiert ausschließlich in Unternehmen. Alle Einkommen in Form von Löhnen, Zinsen, Dividenden und sogar die Steuereinnahmen des Staates haben ihren Ursprung in der Wertschöpfung von Unternehmen. Wer sein Vermögen vermehren möchte, muss es in diesen Wertschöpfungsprozess einbringen. Erfolgreicher Vermögensaufbau gelingt daher mit Unternehmensbeteiligungen, also mit börsennotierten Aktien (Public Equity) und nicht börsennotierten Unternehmen (Private Equity).

Die Gelder sind für ca. 10 Jahre gebunden, Anleger können also während dieser Zeit nicht über ihre Gelder verfügen. Die fehlende Flexibilität sollte durch eine gute Rendite belohnt werden.


Pflegeimmobilien

Seit nunmehr 10 Jahren beschäftige ich mich mit dieser Anlagemöglichkeit. Der Kaufeiner Pflegeimmobilie erfolgt analog zu einer Eigentumswohnung. Der Pachtvertrag hat in aller Regel eine Laufzeit von 20 Jahren und mehr. Der Pflegemarkt ist unbestritten ein Wachstumsmarkt. Der Käufer muss sich nicht um die Vermietung kümmern. Die Miete wird auch bei Leerstand gezahlt.

Die Laufzeit ist grundsätzlich unbegrenzt. Ein Verkauf ist jederzeit (wie bei einer ETW) möglich. Die Miet-Rendite, bezogen auf den Kaufpreis, liegt je nach Objekt bzw. Anbieter zwischen 4,00 und 5,00 Prozent. Die Miete steigt durch die Indexierung, damit erfolgt ein automatischer Inflationsausgleich. Die Kaufpreise beginnen ab ca. 150.000 Euro zzgl. Nebenkosten. Eine Finanzierung zu günstigen Konditionen ist möglich, damit kann die Rendite optimiert werden.

Alternativ gibt es auch Fondslösungen, ab ca. 20.000 Euro


Immobilienentwicklung

Der Mangel an Wohnungen in den Großstädten ist bestens bekannt. Der Bedarf an neuen Wohnungen ist viel größer als das Angebot. Über alternative Investmentfonds erhalten Anleger die Möglichkeit, sich an den hohen Chancen der Entwicklung von Wohnimmobilien in den Metropolregionen Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, Nürnberg, München, Rhein-Ruhr mit den Städten Düsseldorf und Köln sowie Wien zu beteiligen. Das Konzept überzeugt durch eine reine Eigenkapitalfinanzierung. Die Renditeerwartung liegt bei 6 % p.a. und die Laufzeit beträgt ca. 10 Jahre. Auch für laufende monatliche Auszahlungen bestens geeignet.

Das Konzept ist einzigartig in Deutschland!


Infrastruktur

Der Ausbau und die Modernisierung der Infrastruktur gehören weltweit zu den größten gesellschaftlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Nicht zuletzt finanziell. Das Beratungsunternehmen McKinsey schätzt, dass bis 2030 bis zu 60 Billionen USD erforderlich sein werden, um die globale Infrastruktur auf ein zeitgemäßes Niveau zu bringen. Dies gilt in besonderem Maße in Asien, das sich längst zum globalen Kraftzentrum entwickelt hat. Aufgrund des ungebremsten Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstums stößt die Region inzwischen an die Grenzen ihrer infrastrukturellen Belastbarkeit und ist dringend auf einen intensivierten qualitativen und quantitativen Ausbau der notwendigen Infrastruktur angewiesen.

Über einen Fonds investieren Sie direkt und/oder mittelbar in den Wachstumsmarkt Infrastruktur Asien mit einem seit Jahren erfolgreich umgesetzten Geschäftsmodell.


Gold

Gold ist aus Sicht von Experten immer noch der sichere Hafen. Dies haben die letzten Wochen durchaus bestätigt. Während die Aktienmärkte fielen und fielen, sprang der Goldpreis nach oben. Eine gute Versicherung bzw. Ansicherung. Aber in welcher Form in Gold investieren? Über Fonds, oder Gold-Barren oder Münzen kaufen?        

Das Handelsblatt schreibt ausführlich über „Die neue Liebe zum Gold“. 


Quintessenz

Es gilt die richtige Balance zu finden.

Auf der einen Seite stehen die Anlagen mit der erforderlichen Liquidität, die aber aktuell eine negative Real-Rendite bringen und die zudem das Restrisiko einer Enteignung haben. Dazu gehören Tages- und Festgeld sowie Anleihen, insbesondere Staatsanleihen. Auf der an-deren Seite stehen mehr oder weniger lange gebundene Sachwerte, also Immobilien, unternehmerische Beteiligungen und Rohstoffe, z.B. Gold. Der mangelnden Liquidität stehen gute Aussichten auf eine reale Rendite gegenüber, auch und insbesondere bei einer wahrscheinlich eher steigenden Inflation. Es gilt die richtige Mischung zu finden - ein schwieriges Unterfangen und nur individuell zu lösen.

Oder einmal anderes ausgedrückt: es gibt keinen Maßanzug für alle. Aber der „Tagesgeld-Anzug“ sollte für mittel- und langfristige Anlagen einfach ausgedient haben.

Gerne schneidern wir mit Ihnen zusammen in 2019 einen Maßanzug, der für viele Jahre passt, im Laufe der Jahre aber auch immer wieder angepasst werden kann.

Sprechen Sie uns an.


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